Mahindra 540er wiederaufbau (aber zuerst abbau)

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hendrik

Mahindra 540er wiederaufbau (aber zuerst abbau)

Beitrag von hendrik » 21. Apr 2005, 11:48

Hallo alle zusammen,

Nach das ich mehrmals versucht habe mein Mahi im Forum zu verkaufen (was nicht gelungen ist) bleibt mir wohl nix anderes als ihm zu behalten! Drei freunden sind dazu gekommen und zusammen haben wir angefangen mein Mahi zu zerlegen.
Wir werden samstag den Karosserie runter nehmen.

Danach werden wir von grund auf alles neu lackieren, schmieren, ausbesseren, verbessern, etc.

Wer von euch hat das schon mal gemacht mit sein teil? Wir wurden uns gerne anhören was ihr so alles für probleme gehabt habt, damit wir von euere fehlern lernen könnt! gg

Speciell das erhöhen und die scheiben bremsen vorne interressieren uns.

Wie kann mann den Mahi richtig erhöhen? Gehört haben wir schon vom Schackle verlängerung, ist es aber möglich die Blattvedern oben auf die Achse zu montieren statt unterhalb (orginal).

Hat eine von euch mal den trick mit die 10 cm nylon blöcke zwischen gestell und karosserie probiert?

Wer hat tips bezüglich scheibenbremse?

Unser Mahi hat noch kein Kat, brauchen wir die hier in österreich? Er steht ja noch auf Holländische kennzeichen!

Hoffe auf vielen reaktionen!

Wenn wir es schaffen, wurden wir zum mahi treffen kommen mit (neue) unser Mahi!

Fotobuch wird es auch bald online geben damit ihr unser vortschritt sehen könnt!

Gr, Hendrik

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Beitrag von K@rl » 21. Apr 2005, 19:22

Lieber Hendrik!

Es freut mich, dass Du Dich entschlossen hast, Deinen Mahi zu behalten und wir freuen uns schon alle darauf Dich und Deinen Mahi kennenzulernen.

Mein Ratschlag an Dich:

Importiere Deinen Mahi zuerst einmal als Übersiedlungsgut:
Übersiedlungsgut:

Als Übersiedlungsgut wird ein KFZ nur anerkannt, wenn es im Ausland bereits 6 Monate auf die nach Österreich übersiedelnde Person zugelassen war. Handelt es sich um eine/n österreichische/n StaatsbürgerIn, so muss sie/er sich im Ausland mindestens ein Jahr lang aufgehalten haben. Als Nachweis gilt z.B. ein Arbeits- oder Dienstvertrag, Meldebestätigung bzw. Abmeldebestätigung des Drittlandes für die/den Übersiedelnde/n.

Als Übersiedlungsgut kann auch ein KFZ importiert werden, das nicht der sonst erforderlichen Abgasnorm EURII 94/12/EWG entspricht. Normverbrauchsabgabe: Basis für die Nova Berechnung ist der Eurotax-Mittelwert (siehe Anhang,"Gebrauchtwagen-Wertbestimmung") Weitere Infos unter http://www.bmf.gv.at/service/publikatio ... bsiedl.pdf
Hier gelten auch die sonst üblichen KFZ-Vorschriften nicht, wenn Dein Fahrzeug bereits 6 Monate vor Deiner Übersiedlung nach Österreich auf Dich zugelassen war.

Wenn Du das hinter Dich gebracht hast, dann kannst Du getrost etwas in die Sanierung Deines Mahi investieren und brauchst Dir keine Sorgen betreffend der Gesetzeslage zu machen.

Betreffend des Tunings:

Die Karosserie kannst Du leicht abnehmen, wenn Du Kotflügel, Lenkstange und Hecktüre abgenommen hast (3 bis 4 Personen reichen zum Heben).

Höherlegungen (grössere Shakle) und Blattfedern oberhalb der Achse musst Du bei der Zulassungsstelle abnehmen lassen, sonst hast Du keinen Versicherungsschutz. Die Ummontage der Blattfedern dürfte hier wahrscheinlich nicht durchgehen.

Dasselbe gilt für den Bodylift mit Nylonblöcken - dieser ist ebenfalls zu typisieren.

Die Teile für die Scheibenbremse auf der Vorderachse bekommst Du beim Mahi-Doc Frank Seidel http://www.mahindra-indi.de , der Dir das auch gerne nach Österreich im Austausch gegen die Trommeln schickt.

Frank hat auch Tuningteile und berät Dich gerne wegen des Einbaus.


Viel Spass beim Schrauben!
UND VOLLGAS,
K@rl!

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hendrik

übersiedlungsgut

Beitrag von hendrik » 22. Apr 2005, 11:14

Hallo,

Das mit übersiedlungsgut ist mir klar, ich weiß nur nit ob ich das noch hinbekomme, das auto ist zwar lange genug auf mein namen gestanden in Holland, allerdings bin ich schon 4 jahren in österreich, Weißt du ob es nach hinten auch eine beschränkung gibt?

Wir werden übrigens heute den karosserie abnehmen...

Ich habe mir folgendes gedacht:
Wenn ich ihm zuerst mal ganz schön herrichte, und ihm dann als übersiedlungsgut anmelde, habe ich auch nicht viel probleme mit höher legungen etc, ich sage einfach das das in Holland schon gewesen ist! (Hoffe da liest jetzt keinen prüfer mit) gg

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Beitrag von K@rl » 22. Apr 2005, 11:28

Servus Hendrik!

Mir ist darüber nichts bekannt.

Allerdings musst Du ja auch noch in Holland gemeldet sein, denn sonst könnte Dein Mahi keine holländischen Kennzeichen mehr haben.

Am besten ist, Du erkundigst Dich bei den Behörden und versuchst das so darzustellen, als ob Du erst jetzt fix nach Österreich gezogen bist.

Betreffend der Umbauten - das ist auf jeden Fall kritisch, da es in Holland sicher auch einen Typenschein oder Fahrzeugbrief, wo die technischen Daten eingetragen sind. Falls es zu einer Abnahme kommt, dann fällt das auf.

Probieren kannst Dus ja nur obs gut geht ist eine andere Sache.
UND VOLLGAS,
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hendrik

Beitrag von hendrik » 22. Apr 2005, 20:04

Gut...
Heute haben wir erst mal die kotfluegel und lenksaule runter. Ach der grill mit Kühler haben wir gleich abgenommen.

Rest uns wirklich nur noch der Karosserie abheben. Aber ich hab mir das mal angeschaut, und hab noch kein plan wie an zu fangen,

Wir werden morgen erst mal die ganze schrauben unten am chassis losschrauben, hoffen das uns dan einiges klar wird.

Mal eine frage: Bleibt der konsole mitten drinn, wo der armaturen brett dran fest war stehn? Oder geht der mit runter? Mir kommt vor das der karosserie auf die stelle zusammengeschweisst ist mit ein teil des chassies was aufsteht?

Und wenn der mitgeht, sollten wir dann nicht zuerst die ganze verkablung raus nehmen? Und was ist mit die pedale/handbremse?

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Beitrag von K@rl » 22. Apr 2005, 20:39

Hallo Hendrik!

Schau mal ins Mahi-Archiv und geb in die Suche Karosserie ein. Da findest Du jede Menge Bilder.

Zu Deiner Frage: Pedale, Handbremsseil, Bremsleitungen am Bremszylinder und Kabel, insbesonders vom Armaturenbrett müssen so gelöst werden, dass sich der Körper schön vom Rahmen runter heben lässt, ohne dass irgendeine Verbindung (Kabel, Leitung od. ähnliches) hängenbleibt.

Wenn alles richtig memacht ist, dann schauts nachher ungefähr so aus (ist zwar kein Mahi, sondern ein original Willys - sieht aber trotzdem sehr ähnlich aus - die Lenkstange ist hier wieder aufgesetzt):

Bild
Bild

Bildquelle: http://www.camo.co.at/


Viel Spass beim Schrauben!
Zuletzt geändert von K@rl am 29. Apr 2005, 03:55, insgesamt 2-mal geändert.
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hendrik

Beitrag von hendrik » 22. Apr 2005, 22:10

Ok....
Danke vorerst mal, morgen nachmittag sollte es passieren. Hier schon mal ein bild von heute:

Bild

Vielleicht kan jemanden mir schon mal ein tip geben für das bearbeiten vom chassis? Ich möchte sie Lackieren/anfarben mit rot oder orange, schön auffaellig. gg.
Wie sollte ich vorgehn? Zuerst abbursten mit stahlburste, danach mit ??? Tja, mit was? Und die lackierung? Jemandem ideen? Und sollte ich auch gleich die achsen runternehmen? Und die Blattfedern auseinander nehmen und neu lackieren/einvetten?

Noch sowas was uns beschäftigt sind die hunderte bolzen die wir "abdrehen". Alle sind eingerostet. Wo bekommen wir wieder gute bolzen und muttern/schrauben her? Welche sind gut und rosten nicht? Und wo bekommt mann die (am besten gratis gg)?

Vielleicht hab ihr noch gute ideen bezueglich der aufbau/tuning? Was empfehlt sich bzw habt ihr immer schon am eigenen mahi machen wollen aber noch nicht gemacht? Gibt esbestimmte teile wo ich jetzt leicht ran komme, aber spaeter nicht mehr die zum austauschen waren?

Vielleicht könnten wir hier einen seperaten beitrag raus machen im forum mit titel "Wiederaufbau eines mahis"? Dan könnte jede seinen meinung/tips/ideen geben und wird es ein "forum-Mahi". Wir stellen dan immer wieder bilder rein.

Übrigens, unser team:
Matthias: Lehrling im 3e jahr bei MS-Design als lackierer 19j.
Mattl: Lehrling im 3e Jahr Dachdecker (blechspezialist) 18j.
Chrise: Lehrling multimediadesign 18j.
Hendrik: Inhaber OCIS (http://www.ocis.at), besitzer des Mahindra´s 36j.

Das ultimates treffen kommt dan am naechsten mahi-treffen!
Zuletzt geändert von hendrik am 23. Apr 2005, 22:20, insgesamt 2-mal geändert.

hendrik

Skelet

Beitrag von hendrik » 23. Apr 2005, 18:50

Es geht immer noch bergab...
Tip für nachfolger... Handbrems feder abmontieren vor das du die Wanne runternimmst, oder jemanden fragen unten zu schauen ob was haengen bleibt waerend das ihr die karosserie abhebt... :!:

Bild

Bild

Jaja.. So lansam kommen wir zum punkt der Wiederbelebung!
Also, ich hoffe ihr habt ne menge geduld! Ich werde euch das hemd vom leib fragen!

Der naechste schritt ist das reinigen. Zuerst mit der dampfstrahler das Chassis. Danach mit stahlburste und winkelschleifer mit drahtburste.
Danach....
Motorblock reinigung, mit was kann mann das am besten machen? Dampfstrahler ist nicht so gesund meine ich.

Mit was können wir am besten das Chassis bearbeiten? Welche farbe/materialen habt ihr benutzt? Zuerst ein antirost schicht oder gibt es da farbe die den rost weghaltet und danach seilfett? Sollte eben in die naechste 10 jahren nicht mehr rosten....

Dann die blattfedern.. Sieht mal ziemlich rostig aus. Sollte ich die abnehmen und auseinander nehmen? Mit was behandeld mann diese? Gibt es da einen speziellen lack? :?:

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lenz
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Beitrag von lenz » 25. Apr 2005, 06:52

grias id hendrik,

viel vergnügen beim wiederaufbau. ich habe bei meinem den lack ganz einfach mit nem abbeizer aus dem baumarkt abgelöst. ging ganz problemlos. einfach mit einer schachtel aufgetragen einen tag gewartet und abgeschabbt. stellen an denen der abbeizer aus irgend einem mir unbekannten grund nicht seine arbeit getan hat habe ich mit einem stahlbürstenaufsatz auf der flex/ bohrmaschine nachbehandelt.

als roststopper kann ich dir den von loctite( braune flasche) empfehlen. der lässt sich gut verarbeiten und hält was er verspricht. habe meinen jedoch größten teils mit einem roststopper auf epoxydbasis behandelt. der ist aber ein schmarrn. das anschleifen ist bei diesem teil der horror und noch dazu ist er auch in getrocknetem zustand wasserlöslich. ist doch bei einem roststopper widersprüchlich.

motorblock reinigung geht mit dem motorkaltreiniger vom forstinger in der liter dose recht gut. du brauchst aber eine pistole zum aufschrauben. die ist nicht so teuer und kann dann ebenfalls auf die dosen für die hohraumversiegelung und den unterbodenschutz verwendet werden.

hab ca. 2kg lkw lack mit mattierungsmittel verwendet, der ist günstiger und wiederstandsfähiger als pkw-lack.

das mit den nächsten 10 jahren nicht mehr rosten das gehjt nicht. das blech wurde im herstellerland im freien gelagert, dadurch sitzt der rost schon laienhaft gesprochen im metallgefüge. wenn etwaige teile verzinkt sind, dann nur ganz minimal. ich will dir da keine hoffnungen machen.

blattfedern lackieren? bei der ersten bodenwelle reißt dir die lackierung an den stössen der einzelnen lagen sowieso wieder auf. ja, ich weiss zur ansicht der seitlichen und unteren flächen. bei mir ist ganz normaler lack aus der sprühdose drauf. der macht auch seine arbeit. die lagen untersich hab ich mit einem " abwischbeständigem" öl eingepinselt. hält prima. hab ich auch auf der elektrik drauf. seitdem gabs keine problem damit.

hoffe ich konnte dir helfen
grias eich
martin

hendrik

weg rost...

Beitrag von hendrik » 25. Apr 2005, 20:33

Danke, den Tipp mit den abbeismittel ist gut, werden wir benutzen. Den kämpf gegen den Rost auf den Chassis werden wir auf jeden fall gewinnen! Wir lassen uns den Fahrgestell verzinken. Sollte 20 Jahre ruhe sein mit den Rost. Wer weiß, kaufen wir uns dann nochmal ein verzinkte Karosserie dazu. Hat jemadem schon ein verzinkten chassis?

Jetzt werden wir also doch noch den Motor und die Achsen abmontieren müßen, war nicht geplant!

Fotos vom Rahmen neu und alt folgen hoffentlich in kurze... Erst irgendwie ein Motorblock heber ausleihen/konstruieren.

Einen Frage noch, heute beim Lösen des Motorblocks war da so ein kurzen Stahlkabel vom Motorblock zur Chassis. Links unter das Getriebe, Für was ist der eigentlich?

Gr, Hendrik

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Beitrag von K@rl » 25. Apr 2005, 21:25

Servus Hendrik!

Es freut mich, dass Ihr so gut vorankommt, sind echt tolle Bilder, die Du da gepostet hast. Ihr seid ein gutes Team!

Das Stahlseil (Kabel) dient als Stabilisator des Motors in Längsrichtung gegen das Antriebsmoment.

Sag weshalb wollt Ihr den Rahmen verzinken? Der hält auch ungeschützt 20 Jahre.

Wenn Ihr den einfärben wollt, dann entfernt den vorhandenen Unterbodenschutz und tragt weissen Steinschlagschutz (oder spritzbare Karosseriemasse) und anschließend weissen Unterbodenschutz auf. Beides könnt Ihr mit Farben auf Terbentinbasis bzw. handelsüblichen Pigmenten einfärben bzw. je nach Typ sind diese Materalien auch überlackierber.

Dies sollte die nächsten 10 bis 15 Jahre halten, wenns sorgfältig gemacht ist.
Verzinkte Oberflächen sind lackierungstechnisch immer kritisch und beim Verzinken kommt noch das Verziehen des Rahmens aufgrund der Wärmebehandlung hinzu.

Ich persönlich, würde aus diesen Gründen vom Verzinken Abstand nehmen.

Den Rest hat Dir Lenz wunderbar beschrieben.
UND VOLLGAS,
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Verzinken

Beitrag von mahindradriver » 26. Apr 2005, 11:51

Grundsätzlich gibt`s 3 Möglichkeiten beim Verzinken

1. Feuerverzinken, der Rahmen wird in flüssiges Zink getaucht, dabei könnte er sich eventuell verziehen. Auf Grund seiner üppigen Dimensionierung ist dieses aber eher unwahrscheinlich. Kannte mehrere CJ5/CJ7 Besitzer welche den Rahmen ihrer Fahrzeuge auf diese Weise ohne Probleme behandeln ließen, kein Verzug und auch keine merkliche Versprödung.

2. Flammspritzen, flüssiges Zink wird zerstäubt mit einer Spritze aufgetragen.
Vorteil dieser Methode = ein Verzug des Rahmens ist ausgeschlossen
Nachteil = Zink kommt nur an die Stellen welche auch bei einer Lackierung erreicht würden, außerdem eine sehr rauhe Oberfläche.

3. Galvanisch Verzinken ist die schonendste Art des Verzinkens, ist halt nur ein Problem einen Galvanikbetrieb zu finden welcher nicht nur Bäder mit entsprechenden Dimensionen sondern auch die entsprechenden Zink-Anoden hat.


Zum Lackieren

1. Verzinkte Oberflächen kann man passivieren

2. Es gibt heute viele sehr gut geeignete Produkte die selbst auf nicht Passivierten Oberflächen hervorragende Haftungseigenschaften aufweisen.

Ich würde den Rahmen auf alle Fälle verzinken lassen, man glaubt es kaum aber es gibt so einige Mahindras mit vergammelten Rahmen. Zahlt sich für Dich persönlich aber nur aus wenn`st das Fahrzeug noch in einigen Jahrzehnten dein Eigen nennen willst.
Blattgefederte Grüße
mahindradriver

hendrik

Verzinken

Beitrag von hendrik » 26. Apr 2005, 14:30

Danke ihr beiden! Nach auskünft der Firma Zimmermann im Vorarlberg gibt es keine Probleme beim Verzinken solange nur Stahl und Eisen verzinkt werden mit minimal 3 MM. Blech kann mann nicht verzinken ohne das ein verziehen in kauf genommen werden muss. Es wird schliesslich bis 450° erwärmt.

Wir würden nach dem Verzinken einen 2 Komponenten Lack drauf geben, danach ist das Teil so gut wie versiegelt. Den Zustand unserer Rahmen ist noch Gut. Es ist nirgens durchgerottet, aber verrostet ist sie schon auf manche stellen. Vor allem bei die hintere aufhange stellen und vorne beim Motor.

Das Verzinken bekommen wir um € 1,60 pro Kilo, sandstrahlen um € 60 Pauschal, Lackieren machen wir selber kostenlos. Das ist sehr Günstig da wir ein speziellen deal mit ein Schmied machen könnten (Webseitenwartung). Ich weiß noch nicht was das Teil wiegt, musste so zwischen 100 und 200 Kilo kommen. Für rund € 320 werde ich also nie mehr was gegen rost am rahmen unternehmen müssen.

Wenn wir nur Lackieren bin ich sicher das wir in 3 Jahren zumindest wieder die roststellen neu behandeln mussen. Da dann der Mahi zusammengebaut ist erschwert sich solch behandelung, machen sie unter umstaenden unmöglich. Wir haben ein bisschen das Motto: Wenn wir etwas machen, machen wir es richtig!

Nach das ich der Mahi 2 mal versucht habe zu verkaufen, was aber nicht gelungen ist, soll er bei uns bleiben. Der geht nie mehr weg. Mein jungste Sohn von 1 Jahr alt sollt noch drin fahren.

AJA, zur entwicklung von Heute, in der Garage die wir von einen Bauer zur verfügung gestellt bekommen haben steht auch einen Traktor mit Frontlader, leider mit einen platten. Die haben wir heute geflickt, also morgen werden wir den Motor ausheben mit der Frontlader. Dann sind die Blattfedern drann zur auseinander nehmen und entrosten und Korigieren damit sie auf Links nicht mehr durchhängt. Vielleicht Läßt sich sogar durch das bearbeiten det krummung einen minimalen bodenabstanderhöhung erzielen! Tips?
Gr,
Hendrik

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Beitrag von K@rl » 26. Apr 2005, 17:57

Servus Hendrik!

Gut, dass das Verzinken relativ günstig geht. Das Sandstrahlen ist auch günstig und ist sowieso der beste Weg, den Rahmen rostfrei zu bekommen.

Bei der Lackierung achte darauf, dass der 2-Komponentenlack einen Aktivator für Zinkwerkstoffe enthält, womit die Lackierung dann halten müsste.
Trotzdem wird es gut sein, wenn Ihr nach der Lackierung einen transparenten Steinschlagschutz auftragt (bekommst Du im guten Fahrzeugzubehörhandel), damit Dir während der Fahrt hochgeschleuderte Steine den Lack nicht wieder abschlagen.

Wenn das Sandstrahlen so günstig ist, dann gib doch den Aufbau und die Kotflügel auch zum Sandstrahlen, dass ist immer noch besser, als den Lack abzubeizen oder stundenlang mit Flex und Drahtscheibe zu schleifen.

Wenn ihrs ganz gründlich macht und Euch das finanziell nicht abschreckt könnt Ihr ja die Karosserie auch gleich verzinken (ich hab schon kapiert, dass Du Deinen Mahi besonders edel herrichten willst und bereit bist dafür etwas zu investieren).

Gleiches gilt für Achsen und Bremstrommeln, welche Ihr nachher auch attraktiv lackieren könnt.

Wegen dem Hängen auf der linken Seite:

Der Mahi hängt, einfach beantwortet, weil die Vorderachse bei der Aufnahme für die linke Blattfeder um ca. 1 cm niedriger ist, um das Antriebsmoment des Motors auszugleichen - ein seitenweises Tauschen der Blattfedern bringt nichts (selbst probiert).

Du kannst die Blattfedern auch nebeneinanderlegen und wirst sehen, dass beide dieselbe Krümmung aufweisen.

(Böse Zungen behaupten, dass sei, weil der Mahi in Indien als Rechtslenker gebaut wird und soll in der Rechtslenkerversion das Gewicht des Fahrers ausgleichen und darauf wurde bei der europäischen Version vergessen).

Von Methoden auf der rechten Seite eine Blattfederlage zu entfernen rate ich aufgrund der geänderten Federhärte aus Sicherheitsgründen dringend ab.

Du kannst das entweder so lassen (ist Mahi-Typisch und ich habe noch keinen gesehen, der links nicht ein bisschen hängt) oder die linke Feder etwas nachschlagen lassen bzw. noch besser: Ein Distanzstück zwischen Achse und Blattfeder montieren.
Achte beim Anfertigen des Distanzstückes darauf, dass es aus Metall (kein Kunsstoff => der nützt sich durch das Arbeiten der Feder ab und wird locker) ist und dass es dieselben Aufnahmen wie die Feder zu der achse besitzt, damit es nicht verrutschen kann.

Danach musst Du einen längeren Herzbolzen (jene Schraube, welche die Feder zusammenhält) montieren - alternativ kannst Du auch eine Schraube mit dem selben Durchmesser der Festigkeitsklasse 12.9 nehmen, welche Du bei der Firma trmal bestellen (haben Versand) kannst.

Adresse:

Trmal-Verbindungselemente
Wurlitzerg 3-7
A-1160 WienTel. +43(1)4863322...-0
Fax +43(1)4858233
Mail trmal@uta1002.at
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Frontlader

Beitrag von hendrik » 27. Apr 2005, 22:20

Zeit für ein par Fotos...

Bild

Bild

Motorblock hängt jetzt an Ketten. Leider konnten wir keine Augen finden zum bevestigen der Ketten. Normalerweise hat doch jeder Motor solche stellen wo mann den Ketten bevestigen kann zum ausheben? Wie habt ihr das gemacht? Ich möchte eben am Motor arbeiten, und das ist so nicht möglich da die Ketten und Bänder im weg sein.

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