| Anzeichen | URSACHE | Abhilfe |
| Mäßige heulende, singende und rasselnde Geräusche | Deuten auf Spiel zwischen den Zahnrädern hin und sind fertigungsbedingt (durch das Fehlen von Dämmaterial wie in modernen Fahrzeugen hört man diese Geräusche auch stärker) durch große Toleranzen (als Lizenzprodukt des CJ3B hat der Mahindra CJ teilweise den technischen Stand von 1940). Hierbei treten durch das größere Zahnflankenspiel Vibrationen der Zahnräder auf. | Keine Abhilfe - die Getriebelebensdauer wird durch große Fertigungstoleranzen der Zahnräder nicht verkürzt, dickeres Öl oder Ölzusätze bringen keine Besserung und sind zu vermeiden. |
| Gang springt heraus | Schwache Arretierungsfeder | ersetzen |
| Gebrochenes oder abgenütztes Lager | ersetzen | |
| Verbogene Schaltgabel | ersetzen | |
| Motoraufhängung locker (Ganghebel schlägt bei Belastung gegen Bodenplatte) | festziehen | |
| Vorderrad-Antrieb springt heraus | Schwache Arretierungsfeder | ersetzen |
| Gebrochenes oder abgenütztes Lager | ersetzen | |
| Axialspiel in der Welle | ist einzustellen (Einstellscheiben beim Tachometerantrieb entfernen - richtiger Wert 0,1 bis 0,2mm) | |
| Verbogene Schaltgabel | ersetzen | |
| Motoraufhängung locker (Ganghebel schlägt bei Belastung gegen Bodenplatte) | festziehen | |
| Schweres Schalten | Zuwenig Öl bzw. verschmutztes - altes Öl (bei tiefen Temperaturen und kaltem Getriebe jedoch normal) | Öl auffüllen bzw. gegen frisches ersetzen |
| Auf der Welle hängen bleibender Schalthebel | schmieren bzw. ausbauen und reinigen | |
| Ölverlust | Falsche Ölviskosität - korrekt ist SAE 90 bzw. SAE 90W-100 der Spezifikation API-GL4 Hypoid, MIL-L-2105 oder API-GL5 und besser (Achsen brauchen Hypoid) | Nur Getriebeöl der Grundviskosität SAE 90 (z.B.: SAE 90, 90W-100, 90W-110) verwenden, das Getriebe ist aufgrund seiner auftretenden Belastungen, Spaltmaße und Dichtungen nicht für heute modern werdende dünnere Viskositäten (höhere Kriechfähigkeit) geeignet (falsch ist SAE 80W-90, SAE 75W-90 u.ä.). Keinesfalls zuwenig Öl einfüllen (immer bis zur Höhe der Einfüllschraube) - Gefahr schwerer Schäden! |
| Dichtungen zwischen Deckeln, Schaltgetriebe und Verteilergetriebe bzw. Simmerring an Ausgangswelle des vorderen oder hinteren Antriebs defekt. | Dichtungen lassen sich nach unbeschädigten Ausbau auf Schmirgelpapier aufrauen und mit einer guten Flächendichtmasse (z.B.: Loctite) wieder reparieren - ansonsten kann man sie Nachschneiden oder bestellen. Die Dichtungen sollten immer mit Flächendichtmasse bestrichen werden. Defekte Simmerringe sind zu tauschen und die Wellenoberfläche ggf. instand zu setzen. |